Zur Homepage

  Startseite
    Lauftagebuch
  Über...
  Archiv
  Bilder
  Wettkämpfe 2007
  Wettkämpfe 2006
  Wettkämpfe 2005
  Wettkämpfe 2006
  Wettkämpfe 2004
  Statistik
  Gästebuch
  Kontakt
 

  Abonnieren
 



  Links
   
   Verschiedenes:
   Mein Trainer
   Das Kilometerspiel
   ---BLOGGER:---
   Peter und die 05er
   Schwitti
   Markus
   Martin
   Edgar
   Hase
   Kate



Professionelle Fotografien in Mainz


http://myblog.de/joparo

Gratis bloggen bei
myblog.de





Adventslauf Mz-Ebersheim 10,8 km



Um 9:30 Uhr holten wir den Martin (rr75) in Bretzenheim ab, damit wir rechtzeitig vor 10:00 Uhr an der Anmeldung standen. Ich hatte mich zwar angemeldet, aber keine Betätigung erhalten.
Dirk
war such schon da. Hab mich gefreut ihn wieder zu sehen.
Kurze Zeit später trafen dann auch der Martin
mit seiner Familie ein, die extra aus Pirmasens angereist kamen und auch Silke mit ihren Laufhasen war wieder am Start.

Image Hosted by ImageShack.us

Dort “draußen” ist es schon etwas kälter als hier in der Innenstadt, aber der herrlichem Sonnenschein ließ die Temperaturen nicht ganz so absenken, wie im Jahr davor. Auch wenn einige Läufer aus dem Vorjahr nicht dabei waren, hatte sich der Lauf doch bei einigen schnelleren Läufern herumgesprochen.

Nachdem ich mich 3 km warmgelaufen hatte ging es los.
Ich sagte dem Mario, er solle doch schon mal vorauslaufen, aber er ließ durchblicken, dass er sich etwas zurück halten wollte. Das es angesichts der starken Konkurrenz doch noch zu einem Platz auf dem Treppchen langte, mit einer verbesserten Zeit, ist erfreulich.

Der Startschuss viel.
Auf dem ersten Kilometer ging es erst einmal bergab. Nach einer Kurve folgte eine leichte Steigung, die aus dem Ort führten. Mit 3:59 war ich wieder etwas zu schnell, aber nicht so ausgepowert, wie im letzen Jahr.
Auf den fast baumfreien Feldern wurde es stellenweise doch recht kalt. Besonders im Gesicht und an den Händen konnte man das merken. Dem einen oder anderen Läufer ist dabei schon mal die Brille angeschlagen.
Ich hatte dieses Jahr Handschuhe an, die ich stellenweise aber auch lieber ausgezogen hätte, weil es dann wieder zu warm wurde. 4 Läufer zogen insgesamt noch an mir vorbei, aber bei dem Schnellstart musste ich damit rechnen.
Die Passage um Km 8 war unbetonierter Feldweg. Leider war es zu warm und der Boden nicht mehr gefroren, so dass der klebrige Matsch an den Schuhen ein paar Körner kostete. Es störte mich aber nicht so sehr. Schlimmer und gefährlicher fände ich gefrorenen unebenen Boden.
Das blieb mir aber erspart.
Auf der Zielgeraden konnte ich noch mal etwas Gas geben. Damit hätte ich aber schon früher anfangen sollen um die 50er Marke durchbrechen zu können. So lief ich mit einer 50:12 durchs Ziel. Im Vergleich zum Vorjahr mit 52:12, und diese Zeit wollte ich wenigstens erreichen, habe ich mich um genau 2 Minuten verbessert.
Alles in allem ein für mich positives Ergebnis. Da sehe ich auch drüber hinweg, dass der eigentliche Sieger bei der Siegerehrung erst mal unterschlagen wurde. Warum auch immer. Erst als Mario den Sprecher drauf hinwies, wurde die Sache geklärt.








Unsere Silke - 1. Platz der Frauen über 5 km





Rundendreher - Bekannte Gesichter vom Unistadion
mit dem Sieger über 10,8 km
Matthias Grauthe (2ter v.r.)





Michael Drewes - 2. Platz




Mario - 3. Platz




Ron Hünecke - 4. Platz




Dirk Meyer - 5. Platz


10,8 km in 50:12
Schnitt: 4:39 /km


Herz-Kreis-Lauf - 6 km Teamlauf



Ich glaub, ich steh im Wald, oder so ähnlich hätte ich die Überschrift wählen können. Jetzt aber erst mal der Reihe nach.
Image Hosted by ImageShack.us
Dieter, Mario
Dirk, Markus
Martin, Mike
Norman, Silke

5 Minuten vor der vereinbarten Zeit traf ich am Schwimmbad ein um festzustellen, dass sich hier gar nichts abspielte. Aber von der anderen Straßenseite dröhnte schon laute Musik herüber und so machte ich mich auf den Weg in diese Richtung. Da kam mir auch schon Martin entgegen. Schnell zur Anmeldung und anschließend noch mal auf die Toilette.
So allmählich trudelten die anderen Jungs ein. Nach einer kurzen Begrüßung ging es dann auch schon Richtung Start zum warmlaufen.
Dann ging es auch schon los. Noch eine kurze Ansprache von Dieter Baumann, der sich hauptsächlich dabei an die junge Generation wendete - Silke war mir ihren Laufhasen anwesend und bildete ein eigenes Team - und los ging’s.
Mike setzte sich gleich zusammen mit Martin (rr75) an die Spitze während Markus noch an seiner Polar die letzten Einstellungen vornahm und dann langsam aufschloss. Die drei setzten sich allmählich ab. Ich konnte mich langsam auf die fünfte Position vorarbeiten, nachdem ich an der Silke vorbei war.
Jetzt war nur noch ein Läufer zwischen mir und dem Führungsteam. An der Nothelferkapelle war der erste Versorgungspunkt, den ich liegen ließ, weil er in der Kurve auf der gegenüberliegenden Seite war. Und da ich die Kurven eng nehme hätte ich da ein paar Sekunden verloren. Für 6 km brauch ich das auch nicht. Es ging also rechts über die Autobahnbrücke, die ich etwas verhaltener nahm. Als es auf der anderen Seite wieder etwas bergab ging, scherte mein Vordermann aus, um sein Bein zu dehnen. Ich zog an ihm vorbei links in den Wald. Von da ab war ich auf mich selbst gestellt. Ich hatte vorher die Hoffnung, das mein Vordermann mir den Weg zeigt, wenn er noch Sichtkontakt zu der Spitze hält. Das war jetzt aber nicht mehr der Fall. Wer vor mir, noch hinter mir war irgendwer zu sehen. Überall waren Markierungen an den Bäumen. Bunte Pfeile, Punkte und Kreidemarkierungen auf dem Boden. An manchen Punkten stand ein Helfer, der den Weg zeigte. An manchen aber eben nicht.
An einer Kreuzung entschied ich mich, den Kreidemarkierungen zu folgen und links abzubiegen.
Nach zwei Minuten sah ich dann ein orangenes Shirt weiter vorne und wusste, das es der Mike war.
Hinter mir war immer noch keiner, und so war ich sicher als vierter durchs Ziel zu laufen, obwohl noch zwei Kilometer zu laufen waren. Ich brauchte auch nicht mehr sonderlich kämpfen, hätte aber noch genug Reserven gehabt, um es auf einen Fight ankommen zu lassen.
So lief ich als vierter Mann vom Wolf Lammert Team nach 26:33 im Ziel ein.
Bei diesem Teamlauf wurde allerdings der letzte Läufer gewertet. Unser fünfter Mann, der eigentlich kein Läufer ist, kam dann auch etwas Später im Ziel an und holte uns somit den 2 Platz in der Teamwertung.
Image Hosted by ImageShack.us

Mario und Dirk hatten sich für den 11km Lauf angemeldet und liefen auch in dieser Reihenfolge durch das Ziel, wobei Mario sich im Zieleinlauf durch eine Meute Nordic Walker durchschlagen musste und nur durch einen beherzten Sprung an der in 4er Reihen gehenden Walker vorbei konnte.
Sein Aufschrei, den er dabei abgab, war Kilometerweit zu hören.
Image Hosted by ImageShack.us
Das ist eigentlich auch ein weiterer kleiner Kritikpunkt, der mir an der Veranstaltung aufgefallen ist. Hier hätte man einen günstigeren Startpunkt für die Walker wählen müssen.
Alles in allem hat es jedoch sehr viel Spaß gemacht und im nächsten Jahr bin ich sicher wieder dabei, wenn dieser Teamlauf noch mal stattfindet.

6,2 km (laut Markus) in 23:33
Schnitt: 4:17 /km

h5>Drei-Brücken-Lauf 2005



Image Hosted by ImageShack.us



Oben; Elster v.l.n.r: Christine Lazina, Simone Fischer, Stephan Hollmann, Roland Bläsi, ich, Rüdiger Pfeil,

Jörg Kern, Rainer Brunnenstein

Mitte v.l.n.r: Klaus Kern, Tobias Wilhelm

Unten; Running-Mainz, v.l.n.r: Ralf Pluta, Doris Brückner, Peter Brückner, Kate Parotat, Reiner (Boss in the backround) Krämer, Thomas Brückner, und ühüsch




Nachdem wir uns entschieden hatten, mit dem Running-Mainz Shirt zu laufen, nahm ich auch noch das Elster Shirt mit, um bei den Bildern nicht aus dem Rahmen zu fallen.

Kate und ich liefen also in den blauen Shirts. Das Wetter schien anfangs super zu sein. Es war zwar warm, aber bewölkt, und je näher der Startschuss kam, um so mehr machte der Himmel auf.

Bim knipsen der Bilder mussten wir schon die Augen zusammen petzen.

Ich lief mich 2 km ein und begab mich zum Start, wo ich Mike traf. Nach kurzem Smalltalk ging es los.

3-2-1-start...

Schön die Zügel anziehen, dachte ich mir. Nach ein ca. 100 Metern ging es schon direkt auf die Theodor-Heuss-Brücke. Ich ließ den einen oder anderen Läufer an mir vorbei und beobachtete vor mir Thomas, der mit Ralf schon einige Meter gutgemacht hatte. Links stürmte Stephan Hollmann, unser Azubi, vorbei und ich dachte schon, der Schuß könnte nach hinten losgehen, aber er zügelte sich nach einem Kilometer und nahm das Tempo raus.

Nach der Brücke konnte ich es etwas laufen lassen. Bis hinter der Reduite hatte ich wieder einige Läufer überholt und konnte noch weiter an Tempo zulegen.

Locker ging’s über die kleine Brücke an der Wasserschutzpolizei vorbei und nach dem kurzen Teilstück ging es am Grillplatz auf der Maaraue vorbei. Hier gab es kaum Schatten, aber die Sonne erschien mir auch nicht so start zu scheinen. Alles lief prima, trotz Hitze! Als ich an die Wasserstelle von dem Kostheimer Turnsportverein sah, hatte ich kurz davor eine meiner Flaschen getrunken und mir den Rest an Wasser über den Kopf geschüttet. Ich ließ die Trinkstelle also aus.

Eine der Helferinnen beklagte sich laut, sie habe nicht genügend Becher. Hoffentlich konnten sie noch genug auftreiben.

Als es über die Kostheimer Mainbrücke ging, war ich froh, im Schatten eines Trägers laufen zu können. Hier brannte die Sonne wieder stark. Dann ging es rechts ab Richtung Sportplätze. Auf der gegenüberliegenden Seite saßen einige Männer in einem “Biergarten” und riefen uns zu, wie köstlich doch das Weizenbier schmecke. Ich wünschte ihnen gedanklich einen kleinen Sonnenstich und packte meinen Gel Chip aus teilte ihn und schob die beiden Hälften links und rechts in den Mund.

Das war ein perfektes Timing, denn von nun an ging es leicht bergan Richtung Eisenbahnbrücke.

Hier verliere ich im Training meistens an Zeit. Heute hatte ich es aber gut im Griff. Auf der Brücke überholte ich noch einen Läufer, ab dem Kanuvereinsheim noch ein paar Weitere.

Im Ziel war ich dann nach 34:40. Über diese Zeit hatte ich mich sehr gefreut. Selbst mit einer erhofften 35er Zeit wäre ich überrascht gewesen.

Also Grund zur Freude auch wenn die 8,4 km doch um einiges kürzer sind als angenommen

Aber der Vergleich von 38:21 im Vorjahr auf 34:40 in diesem Jahr ist für mich maßgebend.

Nach dem Lauf sammelten sich dann auch allmählich alle Kollegen und Laufpartner, so dass ich noch ein wenig Smalltalk halten konnte. Ich habe mich gefreut den Tobias Wilhelm und den

Klaus Kern noch angetroffen zu haben.

Mit meinen Arbeitskollegen trafen wir uns anschließend noch mal beim Hilton am Brunnen zum Umtrunk. Rainer organisierte dazu die Getränke und dachte dabei sogar an mich. Der Traubensaft schmeckt richtig lecker nach so einem Lauf, und vor allen Dingen füllt er die Kohlehydratspeicher wieder ein wenig auf.



8,4 km in 34:39

Schnitt 4:23 / km



Platz 76

JPMorgan Chase Corporate Challenge
5,6 km


Image Hosted by ImageShack.us
Wir machten beizeiten Feierabend und trafen uns im Foyer um zusammen mit den Leuten von Kromschröder aus Osnabrück bei dem Firmenlauf teilzunehmen. Wir zogen uns um und fuhren mit dem Bus nach Frankfurt, um uns rechtzeitig aufstellen zu können.
Der Bereich zu den Top-Läufern war abgesperrt und ich stand direkt vor der Security um der "Elite" beim aufwärmen zuzusehen. Einer der Wölfe war auch mit dabei. Ich kenne ihn allerdings nicht. Der größte Teil seines Oberkörpers war tätowiert.

Eigentlich wollte ich diesen Lauf langsam angehen, weil am Samstag ein 6 km Lauf ansteht. Da ich aber dieses Jahr so gut postiert stand, ließ ich die Peitsche schwingen und drehte auf.
4:05, 4:04, 4:03 lief ich die ersten drei Kilometer. Mein Kollege Thomas ein Physiker und Hobbyfußballer lief in den letzten Jahren immer auf den ersten oder zweiten Platz. Nur unser Azubi, der auch dieses Jahr die beste Zeit stoppte, war letztes Jahr schneller. Die ersten 3 Kilometer lief ich immer zwei drei Meter hinter dem Thomas her. Dann baute er ab. Meine Kräfte ließen auch nach, so dass ich nur eine 4:39 halten konnte. Der 5 km war dann aber nicht mehr zu kontrollieren. Ich lief ihn mit einem 5:10er Schnitt, denn ich war außer Atem und unkonzentriert. Erst nach dem ich die Zeit für den Kilometer sah, konnte ich noch ein wenig das Tempo steigern. Und zum Endspurt ansetzen. So kam ich nach 23:33 ins Ziel.
Zwar war ich der erste am Treffpunkt, aber unser Azubi der erst 7 Minuten später durch den Start lief war letztendlich 2 Sekunden schneller. Wäre er an meiner Position gestartet, hätte er sicher eine 22er Zeit, oder sogar besser laufen können. Aber wart nur ab, nächstes Jahr gibt’s Feuer
Am Treffpunkt verpflegten wir uns alle und beobachteten den nicht enden zu wollenden Menschenstrom, der an uns vorbei zog. 58000 Leute nahmen an diesem Lauf teil. Fast dreimal so viel, wie in das Mainzer Fußballstadion passen.
Dieser Lauf mit den Arbeitskollegen hat mit ganz gut gefallen. Er fand dann seinen Ausklang bei einem kleinen Umtrunk zurück in unserer Firma. Dort seilte ich mich aber rechtzeitig gegen 23:00 Uhr ab. Ich wollte nur noch duschen und ab ins Bett.

5,6 km in 23:33
Schnitt: 4:12 / km

Straßenfestlauf Nieder Olm



Paula hat’s gemacht, Dieter hat’s gemacht und ich jetzt auch.

Eigentlich war das ein perfekter Tag um mit seinen Kindern ins Schwimmbad zu gehen, oder sich irgendwo ein schattiges Plätzchen in der Stadt zu suchen und ein leckeres Eis zu essen. Einen Wettkampf über 10 km absolvieren zu wollen grenzte da schon fast an Wahnsinn. Aber was soll’s. Ich hatte mich angemeldet, also wollte ich auch antreten.
Nachdem ich die Startnummer und den Chip der mit einem Kabelbinder am Handgelenk befestigt wurde, abgeholt hatte, stellte ich mich zum Klaus Kern und unterhielt mich ein Weilchen mit ihm. Etwas später gesellte sich Werner Nauert hinzu. Irgendwann entschieden wir uns dazu, noch ein paar Meter zu laufen, um die Gelenke zu schmieren. Da merkte ich bereits, dass ich einen trockenen Mund bekam. Ich ging deswegen noch mal in die Halle zurück, um am Wasserhahn zu trinken, kam aber rechtzeitig am Startbereich an, bevor Nicole Wolf die Ansage machte. Ich traf dort den Martin (rr75), dem ich ein Beinchen stellen wollte, wenn er schneller läuft als ich und auch kurz den Markus.
Auch Mario stand etwas weiter weg bei seiner Familie.
Die Strecke wurde jetzt noch verbal beschrieben, wobei ich vor lauter Straßennahmen irgendwann mal den Faden verlor.
Dann stellten wir uns auf.
Los ging’s.
Bis zur ersten Kilometermarkierung benötigte ich 4:09 Minuten. Das war etwas zu schnell. Ich hatte aber ständig die Kerstin Hoffmann (Gewinnerin der Frauen beim HM in Mainz) vor mir und wurde automatisch mitgezogen.
Ich wunderte mich, dass sie das Rennen so langsam anging. Als wir dann im Ort ein paar kleinere Steigungen zu absolvieren hatten, wurde aber der Abstand zu ihr immer größer.
Den Wasserbecher an der kommenden Verpflegungsstelle verfehlte ich leider.
Als wir und dann Richtung Ortsausgang bewegten, kam mir schon der Klaus entgegen, der das Rennen abgebrochen hatte. Ich dachte mir, der hat’s richtig gemacht. Aber ich wollte nicht mit ihm tauschen, nachdem ich seinen Arm gesehen hatte, den er sich ein zwei Tage zuvor bei einem Sturz vom Rad verletzte.

Nach 3 Kilometern lag ich mit 12:22 noch im grünen Bereich. Dann ging es in den Feldern wieder etwas aufwärts und da verließen mich die Kräfte. Bei Kilometer 5 stoppte ich die Zeit mit 22:02. Somit hatte ich die letzten 2 Kilometern in 9:40 Zurückgelegt und mir meine Zielzeit völlig versaut. Die Motivation, meine Zeit zu verbessern zu können, war damit geplatzt.
Jetzt kamen auch die Nebenwirkungen der Hitze zu Tage. Meine Beine waren schwer, die Luft war heiß und stickig, der Kopf dröhnte, der Puls stieg immer höher und mir wurde leicht übel. Die letzten paar Meter zur nächsten Wasserstelle ging ich. Ein Läufer konnte mich anschließend noch motivieren weiter zu laufen. Aber nach einem weiteren Anstieg im Ort ließ ich ihn weiter ziehen, machte meine Startnummer ab und ging. Später legte ich noch ein Meter im Trab zurück, um nicht der Letzte zu sein, lief aber nicht mehr durchs Ziel.
Hinter dem Zieleinlauf lag ein Läufer auf dem Boden.
Ein paar Läufer standen um ihn herum
(den nachfolgenden Text habe ich aufgrund einer Richtigstellung, die ich per Email erhalten habe, geändert. Der Läufer wurde gekühlt! Das ist natürlich die erste Maßnahme, die zu machen ist und nicht unbedingt die stabile Seitenlage, wie ich es ursprünglich geschrieben hatte)
und leisteten erste Hilfe. Der dehydrierte Läufer übergab sich. Ein Mann kam mit einer Flasche Cola angerannt, nachdem sich ein Sanitäter um den Hilfebedürftigen kümmerte. Der Sani hätte meiner Meinung nach wesentlich schneller dort sein müssen, wenn nicht sogar schon dort stehen sollen.
Da dachte ich mir, wäre ich weitergelaufen, so hätte es mich erwischt. Ich war sogar froh, aufgehört zu haben. Hitzeläufe, bei hügeligen Strecken, sind definitiv nicht mein Ding.

Ob ich nächstes Jahr dabei sein werde, kann ich noch nicht sagen.
Höchstwahrscheinlich aber nicht.


6. Gutenberg Marathon Mainz 2005



Es war ein turbulentes Wochenende.
Am Freitag besuchte uns Cosmea, die schon etwas früher angereist kam. Sie und Kate gingen abends zusammen aus. Zuvor hatten wir Zeit uns bei einer Tasse Kaffe zu unterhalten. Ich kann nur bestätigen, dass sie noch liebenswürdiger ist, als sie schon in ihrem Blog rüberkommt!

Jürgen und Helmut reisten am Samstag aus München an. Ich holte sie ab, brachte Helmut kurz in sein Hotel und fuhr beide ins 05er Stadion. Holle aus Laufen-Aktuell kam ebenfalls dazu. Er und Jürgen konnten bei unserer Vermieterin im Nachbarhaus übernachten.

Abends gingen wir zum Hilton um Eric Tuerlings und die anderen Foris aus Laufen-Aktuell zu treffen. Wir gingen anschließend zum Italiener zum Pizzaessen. Vorher brachte ich Holle in den Augustinerkeller, wo er mit den Leuten von 0 auf 42 feierte.
Cosmea kam später auch noch ins Restaurant.
Es war ein schöner, aber leider sehr kurzer Abend.
Image Hosted by ImageShack.us

Am nächsten Morgen standen wir alle rechtzeitig auf, frühstückten etwas und gingen dann zum Hiatt, wo wir weitere Foris unter anderem Greenhörnchen, Staxel, Bonsai und Abejita antrafen.
Image Hosted by ImageShack.us
Gemeinsam begaben wir uns zur Rheingoldhalle. Dort trennten sich unsere Wege.

Nachdem ich meinen Kleiderbeutel abgegeben hatte begab ich mich Richtung Brunnen am Hilton.
Dort ging ich noch mal auf die öffentliche Toilette, die wir auch bei unseren Trainingsläufen benutzen. Ich musste hier nicht anstehen!!! Das Ding ist ein guter Geheimtipp.

Ich stelle mich anschließend in die Gruppe zwischen den 3:30 und 3:00. Holle, der den Halben laufen wollte, stellte sich dort auch auf.
Los ging’s.
Kurz vor der Startlinie lief mir ein Hintermann in die Fersen. Er schmierte dabei ab und landete auf dem Rücken. Ich drehte mich um, zögerte hielt aber nicht an, um nicht den ganzen Verkehr aufzuhalten. Ich hoffe ihm ist nichts passiert (Sah’ aber nicht so aus).
Die ersten beiden Kilometer war ich gut in der Zeit. Die 15 - 20 Sekunden langsamer konnte ich gut einhalten. Auch die nächsten Kilometer war ich in meinem Tempo.
In der Wade hatte ich einen leichten Stechenden Schmerz, der sich dann aber nach dem 3. Kilometer verabschiedete.
Die ersten Kilometer flutschen einfach durch und ich hatte nie das Gefühl zu viel zu geben. Ich lag super in der Zeit. Dabei hielt ich mich größtenteils an eine kleine junge hübsche Halbmarathon-Läuferin. Sie lief genau mein Tempo. Die Leute auf der Strecke waren Super. Die Stimmung auch gut, auch wenn mir die laute Fastnachtsmusik gewaltig auf den Keks ging. Im Gegensatz zu letztem Jahr empfand ich die Strecke nach Weisenau gar nicht mehr so langweilig, weil mir viele bekannte Gesichter entgegen kamen. Mario war der Erste. Dann folgte Wolfgang Kleineidam, den ich aber erst spät erkannte. Danach kam mir Martin (rr75) und Markus, sowie Thomas (Weissegazelle) entgegen.

Die Halbmarathonmarke durchlief ich bei 1:44:31.
Dann ging es die Theodor-Heuss-Brücke hoch. Vielleicht ging ich hier etwas zu schnell an. Jedenfalls verließen mich die Kräfte in Kostheim etwas. Vielleicht war auch die erste Marathonhälfte etwas zu schnell. Egal, es ging weiter. Allerdings konnte ich keinen Zahn mehr zulegen. Ich versuchte zwar noch zu kämpfen, wollte aber auch nicht zu viel riskieren.
In Mombach musste ich kurz austreten. Ich hatte bereits nach 2 km das Bedürftnis, hielt mich aber zurück. Das kostete mich allerdings nur 20-30 Sekunden.
Auf dem Weg durch die Stadt musste ich beißen und konnte erst auf dem letzten Kilometer noch mal etwas zulegen. 5 Kilometer vor dem Ziel lief Jürgen an mir vorbei, den überholte ich dann aber noch, ohne es zu bemerken. Ich wurde auch noch von einem kurzgeschorenen Läufer überholt. Er trug ein rotes Trikot mit der Nummer 05, sowie dem Namen “Hubbel” auf dem Rücken.
Ihn sehe ich öfters auf meiner Trainingsstrecke.
Da versuchte ich noch mal einen draufzulegen, konnte ihn aber nicht mehr einholen.

Ich lief mit einer Zeit von 3:39:06 durchs Ziel. Damit habe ich zwar mein Wunschergebnis nicht erreicht, aber die realistische Zeit getroffen.
Ich denke, dass ich mein Jahresziel dieses Jahr erreichen kann, wenn ich mit den Training fortfahre.
Sicher hätte ich das jetzt schon erreichen können, wenn ich die 5 kg weniger gewogen hätte, denn bis auf diese Gewichtsreduktion habe ich den Trainingsplan eingehalten.
Letztendlich bin ich mit dem Ergebnis zufrieden habe aber nicht diese euphorischen Glücksgefühle.

Dennoch, eine Steigerung von 04:04:36 auf 03:39:06 innerhalb eines Jahres, und damit bin ich 25:30 schneller gelaufen, ist auch ganz OK.
Image Hosted by ImageShack.us

Nach dem Duschen trafen wir uns alle noch mal am Brunnen, wo Eric mit seinen Passtschon98 Leuten sein Weizenbier und die Zigarre genoss.
Image Hosted by ImageShack.us

Kate ist ihren 2/3 Marathon in 3:17:59 durchgelaufen und hat somit 756,60 Euro für den evangelischen Kindergarten erlaufen. Pro km haben sich Leute bereit erklärt ein paar Cents zu spenden. Das war natürlich eine tolle Motivation nach der Halbmarathondistanz weiter zu laufen. Das war eine super Leistung und ein guter Schritt in Richtung Königsdistanz.

Gegen 18:00 Uhr trafen wir uns im Hahnenhof und belohnten uns mit einem schönen Essen.
Image Hosted by ImageShack.us

Lindenseelauf 10 km in 43:42


Den einzigen groben Schnitzer, den ich mir gleich zu Anfang erlaubte war die Tatsache, dass ich mir die Anfahrtskitze nicht ausgedruckt hatte. Im Gegensatz zu Stadecken ist Rüsselsheim um einiges größer. In Rüsselsheim nahmen wir dementsprechend die falsche Abfahrt und waren erst mal aufgeschmissen. Das Befragen von Einheimischen führte uns durch die halbe Stadt bis raus nach Mörfelden. Nach weiteren Befragen wurden wir von Förstern zwar in die richtige Richtung geschickt mussten aber nochmals nachfragen. Von dort aus wurden wir aber so richtig in den Wald geschickt.
Eigentlich hätten wir dort gar nicht fahren dürfen und hätte uns die Polizei erwischt, wäre es teuer geworden. Nach weiteren zweimaligem Nachfragen kamen wir endlich an und hatten noch 20 Minuten um unsere Startnummern zu holen und uns umzuziehen.
Image Hosted by ImageShack.us
Kate und Markus. Überglücklich über die rechtzeitige Ankunft.

Wir konnten kurz Wolfgang begrüßen, der uns auf dem Weg in die Halle entgegen kam.
Image Hosted by ImageShack.us
Wolfgang

Kurzes Aufwärmen (meiner Meinung nach zu kurz) und los ging es.
Den ersten Kilometer lief ich in 3:59. Also wieder zu schnell. Dennoch fühlte ich mich gut dabei, drosselte aber das Tempo ein wenig.
Die nächsten Kilometer im 4:12, 4:13, 4:25 4:35, 4:27 4:23, 4:38, 4:35, 4:15
Ok, ist jetzt nicht so interessant, aber ich hab’s mal für mich festgehalten.
Image Hosted by ImageShack.us
Image Hosted by ImageShack.us

Markus konnte sich den 3. Platz in seiner AK ergattern.
Bei Wolfgang war es immer noch der 4. Platz in seiner AK trotz Trainingsrückstand. Herzlichen Glückwunsch!

Image Hosted by ImageShack.us
Die Wölfe Christian, Markus und Wolfgang

Flummie wollte unbedingt die 65 Minuten unterbieten. Im Vergleich zu Grießheim war die Strecke etwas hügeliger und etwas rutschiger auf der Waldstrecke. Am Ende, kurz bevor es auf die Straßen ging lief, sie in die falsche Richtung. Da Markus ihr entgegenlief, weil wir noch Bilder machen wollten, konnte sie noch in die in die Richtung weisen, so dass sie nur 5 - 6 Sekunden verlor.
Sie lief dann in 1:04:30 ein und hat somit ebenfalls ihr Ziel erreicht.

Das war ein schöner schneller Lauf, den ich nur empfehlen kann, wenn man seine 10 km Zeit auf einer halbwegs ebenen Strecke ermitteln möchte. Das ganze Drumherum war ebenfalls gut.
Ich habe mich auch darüber gefreut, den Wolfgang getroffen zu haben, der später noch so nett war auf uns zu warten und uns schnellstmöglich aus Rüsselsheim rauszuleiten. Auch für den Tipp hier zu laufen. Der kam auch von ihm.
Vielen Dank.
Danke auch an Mario und Dirk für den Zuspruch und die Motivation.
Image Hosted by ImageShack.us

10 km in 43:42
Schnitt 4:22 /km


10 km Silvesterlauf in Stadecken-Elsheim


Image Hosted by ImageShack.us
Vielen Dank an den Kai für dieses prima Foto

Image Hosted by ImageShack.us
Dirk, Klaus
Kai, Silke
W.-D. Poschmann (5 km Lauf) Werner

Ich hatte mir vorgenommen bei diesem Lauf alles zu geben. Auch wenn Dirk zu Beginn meinte der Peter Greif empfehle diese Läufe mit 85% zu laufen.
Nachdem Mario in Ebersheim ungläubig meine langen Laufklamotten hinterfragte, hatte ich vor in kurzen Hosen zu laufen. Seltsam, früher beim Fußball sind wir bei fast jedem Wetter in kurz aufgelaufen.
Kai Mengeling (übrigens demnächst sicherlich mein neuer Orthopäde ), der heute als Zuschauer dabei war, meinte auch, dass auch meine Windstopperjacke viel zu warm sei. Daraufhin zog ich sie aus und lief mit kurzem Shirt und langem Unterhemd. Das sah zwar nicht besonders toll aus, war aber genau richtig. Die Zustimmung von Mario im Startbereich bekräftigte meine Kleiderwahl.
Ich reihte mich ein und stand plötzlich neben der Silke, die im 4:30 Tempo laufen wollte. Das wäre auch mein Tempo gewesen. Allerdings, wie auch in Ebersheim, lief ich etwas zu schnell an und drosselte mein Tempo erst nach dem ersten Kilometer.

5 km - Halbzeit nach 21:40. Damit lag ich super in der Zeit.
Dann kam es aber knüppelhart für mich.
Die anschließende Steigung raubte mir sämtliche Kräfte und einiges an Zeit. Mir war jetzt warm. Meine Mütze hätte ich am liebsten weggeschmissen.
Es dauerte auch noch ein bis zwei Kilometer, bis ich wieder etwas Power geben konnte.

Nach 46:28 lief ich im Ziel ein und holte mir noch ein paar aufmunternde Worte von Dirk ab, der meinte, man könne getrost ein/zwei Minuten für diese Steigung abziehen.

Demnach wäre ich nahe dran an meine Wunschergebnis (45:00)

10 km in 46:28
Schnitt 4:39 /km



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung