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11,5 km 1. Adventslauf Ebersheim -0,7 km



Wettkampf! Flummie und ich luden die Kinder ins Auto und fuhren Richtung Bahnhofsparkplatz, wo Markus zeitgleich ankam. Super Timing!
Wir brachten die Kids nach Harxheim, fuhren anschließend nach Ebersheim zur Töngeshalle und fanden dort gleich einen Parkplatz. Eine gute Stunde war noch Zeit so dass wir unsere Startnummern abholen konnten. Eine Unterschrift wie zuvor noch per Email angefordert wurde, war nicht mehr notwendig.
Die Foris von running-mainz waren auch mittlerweile angekommen, selbst Silke mit ihren Laufhasen.
Nachdem Reiner (mainzrunner) und Martin (rr75) bereits zweimal vergeblich versuchten in die Umkleidekabinen zu kommen, diese waren noch abgeschlossen, entschieden wir, uns in der Halle umzuziehen.

(Reiner, Markus, Martin, Flummie)

Zeitgleich wurden dann wohl auch die Umkleideräume aufgeschlossen.
Man merkte schon, dass das ganze Organisationsteam etwas nervös war, aber man konnte ihnen nicht böse sein. Es war das erste Mal und wir hatten genug Zeit, denn so viele Läufer waren nun auch nicht am Start. Es entstand also keinerlei Hektik. Noch ein paar Shake-Hands hier und da und los ging es mit dem Warmlaufen.

Am Start waren alle zusammen, die 5km Läufer und die 11er. Also stand ich so in dritter Reihe und konnte so die schnellen Läufer etwas studieren.
“Auf die Plätze Fertig ...Los” wurde gerufen und ab ging’s. Bergab!
Gleich nach den ersten paar Metern ging es die Straße herunter. Ich ließ mich also mehr oder weniger fallen und erreichte durch meinem Gewicht ein schnelles Tempo, das ich beibehielt.
Großer Fehler! Anfängerfehler!
Wenn man mit den Großen pinkeln will...

Bei Kilometer 1 lief Thomas (Weissegazelle) an mir vorbei und sagte: “Oh, 3:50 für den ersten Kilometer. Das ist schnell”
Das war schnell, viel zu schnell für mich. Warum habe ich mich nur so mitreißen lassen?
Die Strafe sollte später folgen. Das war mir da schon klar.

Eine herrliche Strecke zeigte sich, nachdem wir den Ort verlassen hatte. Betonierter Weg durch weite Felder, die ich von dieser Seite aus noch nicht gesehen hatte. Die Felder lagen brach, aber mit etwas Reif, der ab und zu das Gras bedeckte, hatte alles ein besonderes Flair. Eigentlich etwas für den langen Lauf. Eine Strecke zum abschalten und träumen.
Aber nicht heute!
Zwischen 5. und 7. Kilometer musste ich Federn lassen. Die Gewinnerinnen der Frauen überholte mich und einige andere Läufer. Als die zweite Frau an mir vorbei zog heftete ich mich an ihre Ferse und blieb dran. Ab da vermisste ich die Kilometermarkierungen. Die Richtungspfeile waren gut sichtbar, aber die Kilometer fehlten.
Auf dem letzten Stück in Ebersheim konnte ich noch mal zum Endspurt ansetzen. Ich war bis auf ein zwei Metern an der Läuferin dran und hätte vielleicht noch an ihr vorbeiziehen können, ließ ihr aber den Vortritt, da sie bereits vor mir ausgerufen wurde. Die paar Sekunden hätten mir auch nichts mehr gebracht.
Ich war mit meiner Leistung nicht zufrieden und doch überrascht, dass die Uhr 52:12 für die 11,5 km anzeigte. Das wäre an Durchschnitt von 4:32 und damit völlig ok für diese hügelige Strecke. Aber ich traute der Sache nicht und auch die schnelle Läufer im Ziel meinten, das wären keine 11,5 km gewesen. Mario gab später die nachgemessene Strecke mit 10,8 km an. Damit wäre ich in völlig indiskutablen 4:50 gelaufen.
Aber gut, ich weiß, da geht noch was! Jetzt kommen eben noch ein paar Schippen Kohle drauf!

Das war ein klarer Sieg für Mario bei diesem Heimspiel. Gefolgt von Dirk setzten sich beide von anfang an kontinuierlich weiter vom Verfolgerfeld ab.

Flummie kam nach 1:12:19 an und war ursprünglich auch glücklich über ihr Ergebnis, hat mich nach der Korrektur schon ein wenig enttäuscht angesehen. Aber ihr Abschneiden bei diese Strecke, wo wir sonst so gut wie keine Höhendifferenzen haben (bis auf ein paar Brücken), war dennoch gut!


(Markus, Mario, Dirk, und die Gewinnerin der Frauen)

Nach dem Rennen saßen alle bekannten Gesichter in entspannter Runde bei Kaffee, Kuchen oder auch einer herzhaften Suppe beisammen, bis die Siegerehrung vorgenommen wurde. So kamen doch sehr nette Unterhaltungen zustande. Dabei ging es nicht ‘nur’ übers Laufen, aber halt größtenteils!

Alles in allem war das ein schöner kleiner regionaler Wettkampf, der in Zukunft mit Sicherheit bei immer mehr Läufern auf dem Plan stehen wird. Da bin ich mir ganz sicher.


10,8 km in 52:12
Schnitt: 4:50


20km Volkslauf Gonsenheim



Start ist dann, wenn der Startschuss gefallen ist, und nicht erst, wenn man durch die Startlinie läuft. Vergessen, oder einfach nicht richtig verstanden? Ich drückte erst ein paar Sekunden später auf die Uhr und tippelte langsam los.
Die ersten 100m staute sich die Masse, so dass ich erst nach und nach Plätze gut machen konnte.
Die ersten zwei Kilometer lief ich dann am schnellsten von allen in dem Pulk, hatte dann aber genügend Freiraum um mein Ding durchzuziehen. Die ersten 5 liefen ganz gut an.

Allmählich merkte ich ein Problem mit meiner Lunge. Irgendwann pfiff ich so laut aus allen Löchern, dann selbst die Vögel rundherum verdutzt ihren Gesang einstellten. Ich musste zu meinem Spray greifen. Nun passierte das Unausweichliche:

Man streckt das rechte Bein nach vorne und macht eine Kreisbewegung mit dem Fuß. Rechtsherum!
Dann streckt man den rechten Arm aus und beschreibt ebenfalls einen Kreis mit der Hand. Rechtsherum! Soweit, so gut.
Klappt’s noch?
Während man weiterdreht, ändert man die Drehrichtung der Hand plötzlich von rechts nach links. Was macht der Fuß?
...Richtig.
Und genau so erging es mir. Nachdem ich mir nämlich meine Luftpumpe ins Gesicht gedrückt hatte, wollte mein Fuß auch nci mehr so wie vorher, blieb dann irgendwie an einer Wurzel, von denen es ga mehrere im Wald geben soll, hängen, und ich landete auffe Fresse.

Die Läuferin, an der ich mich orientiert hatte, lief mir nun davon.
Später hatte ich einen Läufer vor mir, den ich langsam einzuholen schien. Nachdem er links abgebogen war, drehte er sich verwundert nach mir um und gab mir zu verstehen.
Falscher Weg! Du hättest geradeaus gemusst. Also 5 m zurück. Die Jungs hinter mir sahen das rechtzeitig und liefen gerade aus an mir vorbei.
Von da ab hatte ich auch keinen mehr vor mir, den ich überholen konnte. Im Gegenteil. Von nun an überholten mich mindestens noch 15 Leute. Aber egal. Meine Zwischenzeiten waren perfekt.

Im Ziel angekommen (ich sah gar keine Ziellinie, geschweige denn ein Schild, wurde ich gescanned. Irgendwo dort drückte ich auf meine Uhr und stellte fest, dass ich tatsächlich unter 1:40:00 gelaufen war.
Ich habe es geschafft und bin jetzt sozusagen mein eigener Held!
Das war ein schnelles Rennen, dass mir wieder etwas Selbstvertrauen gebracht hat, mal abgesehen von einem Blutbläschen auf einem Zeh und ein paar dreckige Knie.
Das der Rücken von Hexenschuss noch schmerzt und sich immer noch Krämpfe in Oberschenkel und Waden andeuten, stecke ich jetzt locker weg. Jetzt geht’s duschen.



20 km bei 01:37:15
@ 4:52 min/km


8,4 km Drei-Brücken-Lauf




Es war mein dritter Lauf in diesem Jahr.
Aber bei diesem „just for fun“ Rennen habe ich das erste mal gekämpft, und zwar mit mir selbst. Meine billige Pulsuhr hätte sicherlich ständig gepiepst, da ich im absoluten anaeroben Bereich gelaufen bin. Den Start etwas langsam angehend habe ich im späteren Verlauf „Gas“ gegeben, um Anschluss an meine Kollegen zu halten. Nach Luft ringend, war ich mehrere Male kurz davor war, aufzuhören. Die Beine fühlten sich seltsam an. Ich hatte das Bedürfnis, die Muskeln anzuspannen, obwohl diese ja am Arbeiten waren.
Im Ziel angekommen spürte ich, dass die Waden kurz davor waren zu verkrampfen.
Mir wurde plötzlich richtig übel, so dass ich mich beinahe übergeben musste.
Der Lutscher aus Traubenzucker war meine Rettung. Das Leitungswasser und der kleine Regenschauer auch.


5,4 km JP Morgan Lauf



Eine Erkältungsphase die ein paar Wochen anhielt, machten mir nach dem Marathon das Laufen schwer. Es ging zwar einigermaßen, aber nicht so richtig.
So war auch der JP Morgan Lauf in Frankfurt eine kleine Enttäuschung. Nicht nur, dass ich einen Asthmaanfall während des Laufens bekam, sondern wieder den gleichen Fehler wie beim Marathon machte. Ich stand anfangs wieder mal ganz weit hinten. Dieses Mal war ich aber nicht selbst dran schuld. Wir hätten uns einfach früher aufstellen sollen.
Dennoch mit 00:29:47 angekommen und viele freudige Gesichter gesehen, T-Shirt erhalten und Spaß gehabt.


Gutenberg Marathon Mainz 09.05.2004:

Marathonzeit:
Netto: 04:04:36
Brutto: 04:13:14

1ste Hälfte: 01:59:43
2te Hälfte: 02:04:52

Mein Primärziel unter 4 h zu bleiben hat zwar nicht geklappt, aber ich bin dennoch zufrieden mit dem Ergebnis.
Außer 5 x die Toiletten zu besuchen (ok, ok, zwei mal davon war es ein Busch), bin ich komplett durchgelaufen.
Der Anfang hatte Kraft gekostet, da ich mich beim Start in der letzten Gruppe einzureihen hatte und dann entsprechend im Slalom an den langsam laufenden Läufern vorbei musste.
Das ging so bis km 21, als dann die ein großer Teil der Läufern den Halbmarathon beendeten.
Rainer Brunnenstein, den ich bei km 20 traf, hat hoffentlich seinen 2/3 Marathon beendet.
Gefreut habe ich mich darüber, meine Freunde und Familie in der Neustadt, den H. Waltrich in Weisenau und den Gerhard mit Frau in Kostheim zu sehen.
Das waren alles kleine Abschnitte, auf die man sich während des Laufes freuen konnte.
Nach der Brücke merkte ich die Kraft schwinden.
Mein Tempo konnte ich dann noch recht konstant durchlaufen aber auf den letzten 10 Kilometern habe ich es nicht mehr ganz halten können, ansonsten wäre eine bessere Zeit drin gewesen. Seitenstechen und Toilette beim Terminus. Dann noch mal Neustadt.
Ich hätte allgemein auch noch bisschen mehr Gas geben können, aber da es mein erster Marathon war, habe ich es sein lassen ...sicher ist sicher.
Meine Familie hat mich dann im Ziel erwartet. Ich habe sie sogar noch erkannt, aber das war auch schon alles.

Sauerstoffknappheit im Gehirn, da vergisst Du alles ;-)

Ich kann mir dafür zwar nichts kaufen, bin aber trotzdem überglücklich, strahle wie ein Honigkuchenpferd, habe die Medallie um den Hals hängen und klopfe mir selbst 'n bisschen auf die Schultern :-)





Dieser Bericht startet am 10.06.03

Aller Anfang ist schwer

LAUF ÜBER DREI BRÜCKEN

10 Juni, ich drückte die letzte Zigarette aus und begab mich zum Zahnarzt um die OP an zwei meiner Zähne über mich ergehen zu lassen.
Der abgebaute Knochen, der meine Zähne hielt, sollte wieder aufgebaut werden. Die OP sollte aber nur dann etwas bringen, wenn danach kein Nikotin mehr zugeführt wird. Nikotin ist ein Zellgift! Seit diesem Tag bin ich Nichtraucher.
Durch die Umstellung meines Stoffwechsels nahm ich natürlich zu.
Ich versuchte also, dem entgegenzuwirken und trainierte intensiver mit meinen Hanteln, baute damit Muskeln auf und nahm noch mehr zu.
Es blieb mir nichts anderes übrig, als mir endlich ein paar Sportschuhe zu kaufen, und zu joggen. Bei 1,80 m und 83 kg Kampfgewicht (mittlerweile sogar 86 kg!) holte ich mir in einem Sportfachgeschäft meine ersten Schuhe. Die Beratung war ganz OK, wobei der Verkäufer mir mehr Tipps zu meinen schwarzen Simpatex-Schuhen gab, als mir etwas über die Laufschuhe zu erzählen. Egal, es ging los.

Von meiner Wohnung aus, ist es genau 1 km bis zum Rhein, dann rechts abgebogen den Rhein entlang ca. bis zum Rathaus ein Weiterer. Pause! Ich schnaufte heftig, also war ich etwas zu schnell, darum lief dann ich etwas ruhiger zurück.
Am nächsten Tag hatte ich etwas Schmerzen in meinen Fußgelenken. Aber das war nicht weiter tragisch. So konnte ich am nächsten Tag wieder diese Strecke laufen, setzte noch einen Kilometer drauf und lief die Strecke fast komplett durch.
In der nachfolgenden Zeit steigerte ich meine Laufstrecken immer ein Stückchen weiter, lief in etwa jeden zweiten Tag und kurierte an den anderen Tagen die Schmerzen aus.
Die Schmerzen waren aber wirklich erträglich, da ich es nie zu sehr übertrieb.
Eine 10%ige Steigerung der Laufstrecke pro Lauftag war fast immer drin.
Irgendwann konnte ich die Strecke bis zum Fort Malakov laufen.

Die kleine Brücke am Winterhafen musste erst einmal genommen werden. Leichter gesagt als getan. Aber ich schaffte es, nach dem ich eines Tages an der Rheinstrasse stand.
Diese hübsche Freundin einer Bekannten von mir dehnte sich an der Ampel und lief danach vor mir her. Mann war die schnell. Ich folgte, so gut es ging.
Sie lief um den Winterhafen und war schon einige hundert Meter vor mir. Ich dagegen lief nicht ganz so weit, ließ diese Schleife um den Winterhafen aus und kürzte somit den Weg ab.
Irgendwann konnte ich sie sogar ein-, aber nicht überholen.

Nach ein paar weiteren Lauftagen konnte ich um den Winterhafen laufen. Langsam, aber durchgehend. Bis zur Brücke am Winterhafen sind es 3 km. Einmal um den Winterhafen ist noch mal 1km. Das machte mittlerweile insgesamt 7 km aus, die ich am Stück laufen konnte.
Auf dieser Strecke lief ich dann Mitte Juli die 10 km.

Meinen Urlaub verbrachte ich in Calpé, Spanien. Dort besuchte ich mit meiner Familie die Schwiegereltern. Wir wurden regelrecht verwöhnt. Neben dem täglichen Schwimmeinlagen im Pool oder im Meer ging ich abends mit meinem Neffen, der auch aus Dover zu Besuch war jeden zweiten Abend joggen. Mit ihm bestieg den kleinen 350 m hohen Felsen „Ifach“ zum großen Teil im zügigen Laufschritt und hatte zwei Sessions in einem Fitnesshotel, für das die Eltern noch ein paar Karten übrig hatten.

Wieder zurück in Mainz ging es weiter mit dem Laufen entlang des Rheins.

1ste Umrundung der 3-Brücken Tour, ein Fiasko.
3te Umrundung auf der Theodor Heuss Brücke Schluss. Die Beine machten zu und ich stand auf der Theodor Heuss Brücke


Schluss mit lustig. Der Greif-Plan:
10 km Tempodauerlauf
6 x 1000 nur in 4 x 1000 obwohl der Trainer das untersagt hatte! Es ging einfach nicht anders.
1ster 35 km Lauf nur 10 km morgens +15 km nachmittags

2ter 35 km Lauf nur 26 km dann war „sense“. Die Knie machten nicht mehr mit.
Sicherlich war auch mein Kohlenhydratspeicher aufgebraucht. 800 ml Traubensaft mit Wasser haben nicht gelangt. Schade.


15 km Tempodauerlauf super Zeit

3 ter 35 km Lauf nur 28 km. Nette Bekanntschaft gemacht zwei nette Läufer 3 x getroffen.

10 km Tempodauerlauf in einer für mich gute Zeit in 5:20 h/km


6 x 1000 m mit 100 m gehen und 1000 m lockeres traben, das war schon hart, aber ohne größere Problem zu erledigen.
Der erste 1000er war sehr atemraubend mit 00:04:13. Im Schnitt bin ich dann 04:19 gelaufen und hatte am nächsten Tag keinen Muskelkater. Trainer Greif hat also recht mit seiner Laktat – These. Wunderbar. Ich hatte während des Trainings das Gefühl, die Beine sind am nächsten Tag nicht mehr zu gebrauchen, aber soweit war alles in Ordnung (bis auf ein bisschen zwicken hier und zwacken da).


Im November und Dezember machte ich hauptsächlich lange Läufe 15 – 20 km, um mich im Januar langsam wieder an die 35 km zu wagen. Ende Februar schaffte ich es endlich.
Ich bin 5 x 35 km gelaufen bis ich erneut mit dem Greif Countdown begann. Dieser hat die 35 km an den Samstagen verordnet. Der erste war noch ganz ok, aber die nächsten haben es in sich. Alle beinhalten eine Endbeschleunigung von 3, dann 6, 9, 12, und 15 km im Marathonrenntempo. Hart!




Soweit hatte ich alles im Griff und konnte mich gut an den Plan halten, allerdings nur bis zur 4ten Woche. Es ging einfach nicht mehr. Ich hatte mich übernommen. Der 10 km Lauf im extensiven Dauerlauftempo am Freitag und dann die 35 km mit 6 km Endbeschleunigung am Samstag waren einfach zufiel. Ich ließ Montag ausfallen und rannte die 10 km TDL am Dienstag.
Die 6 x 1000m habe ich ausfallen lassen. Dafür bin ich 15 km mit Fahrtspiel gelaufen.
Die 35 km mit 9 km Endbeschleunigung ging einigermaßen. Das Training in der 5ten Woche
war wieder ok.
Freitags 15 km EDL und anschließend Schwimmen war zwar ganz angenehm aber ein Fehler.
Die 35 km mit 12km Endbeschleunigung war ein Flop. Zu viele Fehler auf einmal.
Es war sehr warm und ich hatte zu wenig zum trinken dabei.
Ich lief viel zu schnell an und konnte nur noch 6 Tempokilometer weit laufen dann hatte ich durst und musste stehen bleiben. Zum Glück gab es noch ein Brunnen auf meinem Weg der mit Kühlung bescherte und den Durst löschte. Das dieses Wasser kein Trinkwasser war, war mir völlig egal.

Am nächsten Sonntag 5 km Waldlauf, wie herrlich.

Die nächsten beiden Wochenenden einmal mit 15 km Endbeschleunigung und einmal
ohne liefen ganz gut, allerdings nicht mehr im gewünschten Tempo.
Endbeschleunigung war zu langsam und die 35 km ohne zu schnell.
Und das auch noch eine Woche vor dem Marathon.

Die letzten beiden Wochen von dem Marathon waren eh nur noch Regeneration.



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